TalenteCamp 2015/16 - PHYSIK

Zweisprachiges Physik-Camp für junge Kärntner Forscher/innen

  • Bild 1: Im Physiksaal, © Marcell Smolej

    Im Physiksaal, © Marcell Smolej

  • Bild 2: Die jungen Forscher/innen vor dem Slowenischen Gymnasium, © Niko Ottowitz

    Die jungen Forscher/innen vor dem Slowenischen Gymnasium, © Niko Ottowitz

  • Bild 3: Vor dem EXPI, © Niko Ottowitz

    Vor dem EXPI, © Niko Ottowitz

  • Bild 4: Auf dem EXPI-Spielplatz, © Niko Ottowitz

    Auf dem EXPI-Spielplatz, © Niko Ottowitz

11 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Kärntner Schulen setzten sich am 30. und 31. 3. 2016 mit dem Thema "Faszination Licht - Berühre die Phänomene!" auseinander. Die Veranstaltung am Slowenischen Gymnasium fand im Rahmen des Talentecamps 2015/16, das von der Pädagogischen Hochschule Kärnten und dem Landesschulrat für Kärnten organisiert wurde, statt.

Was ist Licht? Wie schnell breitet sich ein Laserstrahl aus? Wie kann man die Lichtreflexion anwenden? Warum wird Licht gebrochen? Wie kann man weißes Licht zerlegen? Wie entsteht ein Regenbogen? Warum sieht man die Welt in Farben? Wie funktioniert der einfachste Elektromotor der Welt?

Kann man Sonnenenergie direkt nutzen? Diese Frage beantwortete der Sonnenofen des Slowenischen Gymnasiums. In einigen Minuten erwärmte die Frühlingssonne Wasser auf 75 Grad Celsius.

Wie sieht es auf der Sonnenoberfläche aus? Eine Antwort auf diese Frage gab uns das Sonnenteleskop Coronado PST. Man konnte schöne Eruptionen, sogenannte Protuberanzen beobachten. Unglaublich wie dynamisch die Sonnenoberfläche ist – ein brodelnder »Kessel« aus glühenden Gasen. Die etwas kühleren Gegenden waren als Sonnenflecken zu beobachten.

Viele interessante Fragen wurden mit Hilfe von Experimenten behandelt. Die jungen Forscher/innen waren bei den Versuchen mit Begeisterung dabei, ist es doch ein wahres Vergnügen, selbständig in Kleingruppen Naturphänomene und -geheimnisse zu erforschen.
Sehr intensiv geschah dies auch beim Besuch des EXPI hands on Science Center in Gotschuchen - ein herzlicher Dank gilt Samo Kupper für diese interessante Umsetzung einer Idee, die seit sechs Jahren eine lebendige Auseinandersetzung mit der Natur ermöglicht.

Es ist schön, mit motivierten Jugendlichen zu arbeiten. Das Erforschen der Schönheiten und Überraschungen der Natur verursacht ein eigentümliches Glänzen in den Augen der Kinder. Dieses Glänzen ist eine Folge der Begeisterung für die Naturwissenschaften und ein unglaublich befriedigendes Gefühl für jeden Begleiter der jungen Naturforscher/innen.

Niko Ottowitz

Koordination: Niko Ottowitz

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