FIZIKA/PHYSIK, Faszination Licht

Für Neugierige von 10 bis 15 Jahren - Kurs am BG/BRG für Slowenen

  • Bild 1: Im Physiksaal, © Niko Ottowitz

    Im Physiksaal, © Niko Ottowitz

  • Bild 2: Im Physiksaal, © Anja Valentinitsch-Harrich

    Im Physiksaal, © Anja Valentinitsch-Harrich

  • Bild 3: Auf dem Parkplatz, © Niko Ottowitz

    Auf dem Parkplatz, © Niko Ottowitz

  • Bild 4: Vor dem EXPI, © Niko Ottowitz

    Vor dem EXPI, © Niko Ottowitz

  • Bild 5: Im EXPI, © Niko Ottowitz

    Im EXPI, © Niko Ottowitz

  • Bild 6: Am Spielplatz des EXPI, © Niko Ottowitz

    Am Spielplatz des EXPI, © Niko Ottowitz

7 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Kärntner Schulen setzten sich am 17. und 18. September 2020 mit dem Thema »Faszination Licht - Berühre die Phänomene!« auseinander. Die Veranstaltung am Slowenischen Gymnasium fand im Rahmen des Talentecamps 2019/20, das von der Pädagogischen Hochschule und der Bildungsdirektion für Kärnten organisiert wurde, statt.
Was ist Licht? Wie schnell breitet sich ein Laserstrahl aus? Wie kann man die Lichtreflexion anwenden? Warum wird Licht gebrochen? Wie kann man weißes Licht zerlegen? Wie entsteht ein Regenbogen? Warum sieht man die Welt in Farben? Wie funktioniert der einfachste Elektromotor der Welt?
Kann man Sonnenenergie direkt nutzen? Diese Frage beantwortete der Sonnenofen des Slowenischen Gymnasiums. In einigen Minuten erwärmte die von einem Wolkenschleier geschwächte Spätsommersonne Wasser auf 65 Grad Celsius, danach bereitete sie uns leckere heiße Brötchen und Muffins zu – es duftete wie in einer Konditorei.
Wie sieht es auf der Sonnenoberfläche aus? Eine Antwort auf diese Frage gab uns das Sonnenteleskop Coronado PST. Man konnte schöne Eruptionen, sogenannte Protuberanzen beobachten. Unglaublich, wie dynamisch die Sonnenoberfläche ist – ein brodelnder »Kessel« aus glühenden Gasen. Die etwas kühleren Gegenden waren als Sonnenflecken zu beobachten.
Viele interessante Fragen wurden mit Hilfe von Experimenten behandelt. Die jungen Forscherinnen und Forscher waren bei den Versuchen mit Begeisterung dabei, ist es doch ein wahres Vergnügen, selbständig in Kleingruppen Naturphänomene und -geheimnisse zu erforschen. Die Bedeutung von praktischen naturwissenschaftlichen Übungen hat eigentlich schon der altchinesische Denker Konfuzius erkannt: »Ich höre und vergesse, ich sehe und behalte, ich handle und verstehe.«
Sehr intensiv konnten die Überraschungen der Natur beim Besuch des EXPI hands on Science Centers in Gotschuchen erlebt werden. Es ist wie mit dem Fahrrad fahren: Man kann es nicht aus einem Buch lernen, sondern muss es selber tun. Ein herzlicher Dank gilt Samo Kupper für die wunderbare Umsetzung einer Idee, die seit zehn Jahren eine lebendige Beschäftigung mit den Naturwissenschaften ermöglicht.
Es ist schön, mit motivierten Jugendlichen zu arbeiten. Das Erforschen der Schönheiten und Überraschungen der Natur verursacht ein eigentümliches Glänzen in den Augen der Kinder. Dieses Glänzen ist eine Folge der Begeisterung für die Naturwissenschaften und hinterlässt auch beim Lehrer als Begleiter der jungen Naturforscherinnen und Naturforscher ein sehr befriedigendes Gefühl.
     

                                                                                                                                                                         Niko Ottowitz