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Die Astronomin Sanje Fenkart referiert am Slowenischen Gymnasium

  • Bild 1: Roman Vouk, Christian Urak, Sanje Fenkart, Niko Ottowitz, Magdalena Kulnik, Martin Urbajs (27. 9. 2024)

    Roman Vouk, Christian Urak, Sanje Fenkart, Niko Ottowitz, Magdalena Kulnik, Martin Urbajs (27. 9. 2024)

  • Bild 2: Sanje Fenkart am Slowenischen Gynasium

    Sanje Fenkart am Slowenischen Gynasium

  • Bild 3: Sanje Fenkart am Slowenischen Gynasium

    Sanje Fenkart am Slowenischen Gynasium

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Die Woche der Kärntner Sloweninnen und Slowenen fand ihren Abschluss und Höhepunkt am 27. September 2024: In der Aula des Slowenischen Gymnasiums faszinierte die Astronomin Sanje Fenkart die Jugendlichen von der vierten bis zur achten Klasse. Nach einem einführenden Überblick über ihren Bildungsweg führte sie uns in das Studium der Astronomie ein und erläuterte viele interessante Fakten über die moderne Astrophysik. Anschließend stellte sie uns das weltweit größte Zentrum für Elementarteilchenforschung vor – das CERN in Genf. Sie arbeitet dort seit fast zwei Jahren, zunächst als Mitarbeiterin des CERN Courier, und ist derzeit in der Öffentlichkeitsarbeit für dieses Spitzenunternehmen tätig. Ihre Vielsprachigkeit, ihr Fachwissen und ihre natürliche Gabe, komplexe Themen verständlich zu vermitteln, zeichnen ihre Vorträge aus. Wir waren beeindruckt. Es folgten viele geistreiche Fragen – erstaunlich, dass die jungen Leute es nicht eilig hatten, nach Hause zu gehen, obwohl der Unterricht vorbei war und das Wochenende bevorstand.

Sanje Fenkart hat sich als Absolventin des slowenischen Gymnasiums für ein Astronomiestudium in Wien entschieden. Schon als kleines Mädchen in der Volksschule war sie von den Sternen fasziniert gewesen – von da an war klar, dass sie Astronomin werden würde. Ich durfte sie als Betreuer bei ihrer vorwissenschaftlichen Arbeit "Gibt es eine Möglichkeit für Leben in der habitablen Zone des Planetensystems 55 Cancri A?" begleiten. Mit dieser Arbeit hat sie bewiesen, dass sie sich bereits als Schülerin eine Menge Wissen für ihr Studium angeeignet hat.

Ich freue mich immer, wenn ein junger Mensch nach der Schulzeit eine naturwissenschaftliche Laufbahn einschlägt – zum Beispiel ein Astronomiestudium. Sanje hat 2015 ihre Reifeprüfung abgelegt und war über all die Jahre eine hervorragende Schülerin, die ich in nicht weniger als drei Fächern unterrichtet habe. Mir ist besonders in Erinnerung geblieben, wie gerne Sanje ihren Mitschülern geholfen hat. Das ist nicht selbstverständlich, es ist vorbildlich und lobenswert.

Wir freuen uns sehr über den Erfolg unserer Absolventinnen und Absolventen, die die Zukunft in vielen verschiedenen Bereichen mitgestalten. Das slowenische Gymnasium hat sicherlich zu vielen Karrieren beigetragen, und ich denke, darauf können wir stolz sein.

Niko Ottowitz