KZ Mauthausen, 4AB, 2016

Exkursion zur Gedenkstätte des KZ Mauthausen

  • Bild 1: Auf der Todesstiege, © Nadja Schellander

    Auf der Todesstiege, © Nadja Schellander

  • Bild 2: Beim Rundgang durch das ehemalige KZ, © Nadja Schellander

    Beim Rundgang durch das ehemalige KZ, © Nadja Schellander

  • Bild 3: Erinnerungstafel den Opfern der Kärnter Slowenen, © Nadja Schellander

    Erinnerungstafel den Opfern der Kärnter Slowenen, © Nadja Schellander

  • Bild 4: Die 4A und 4B in Salzburg, © Nadja Schellander

    Die 4A und 4B in Salzburg, © Nadja Schellander

Am 11. April 2016 besuchten die Schüler/innen der 4A und 4B Klassen die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen. Neben dem Workshop und der geleiteten Besichtigung hinterließ auch die Begehung der sog. Todesstiege einen bleibenden Eindruck.

Aus den Reflexionen der Schüler/innen im Deutschunterricht:

Das ehemalige KZ Mauthausen ist für mich eine Gedenkstätte, ein Ort der Erinnerung an eine grauenhafte Zeit. Ein Ort der Gewalt, ein Ort des Überlebens, ein spannender und interessanter Ort, obwohl es dort so viel Leid gab. Christina, 4A

Das KZ Mauthausen ist ein Ort mit einer dunklen Geschichte, in dem Häftlinge wie Tiere behandelt wurden. Durch den Besuch des KZs ist mir erst klar geworden, zu welchen Gräultaten der Mensch im Stande ist. Levi, 4B

Am traurigsten fand ich den Museumsraum, in dem alle 80.000 Namen der Toten stehen. Marco, 4B

Das Leben der Häftlinge in Mauthausen kann man nicht Leben nennen. Anika, 4A

Am traurigsten finde ich, dass die Bürger damals, obwohl sie von den Gräueltaten im Lager wussten, nichts unternommen haben und dass heute die ganze Stadt Mauthausen auf dieses KZ reduziert wird. Jasmina, 4A

Ich finde es wichtig, dass Mauthausen jetzt eine Gedenkstätte ist, sodass Angehörige, aber auch andere Leute den Verstorbenen gedenken können. Sebastian, 4A

Mauthausen ist ein Ort des Gedenkens gegen das Vergessen. Ein Ort, an dem unzählige Menschen schreckliches Leid ertragen mussten. Ich hoffe, dass auch zukünftige Generationen von Schülern den Ort besuchen, um zu verstehen, was ihnen dann kein lebender Zeitzeuge, aber doch die leblosen Baracken, Mauern und sonstigen Ausstellungsstücke des KZs erzählen können. Daniel, 4B

Auf dem Heimweg folgte am nächsten Tag noch ein Besuch im Haus der Natur in der Stadt Salzburg und eine Besichtigung der Altstadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten.

Nadja Schellander

Koordination: Richard Jernej, Nadja Schellander