Theater im Klassenzimmer, 6B, 2016

"Immer und überall - Alkohol und Alkoholmissbrauch"

  • Bild 1: Der Schauspieler Michael Kuglitsch mit den Schüler/inne/n der 6B, © Nikoline Poljski

    Der Schauspieler Michael Kuglitsch mit den Schüler/inne/n der 6B, © Nikoline Poljski

  • Bild 2: Der Schauspieler Michael Kuglitsch mit den Schüler/inne/n der 6B, © Nikoline Poljski

    Der Schauspieler Michael Kuglitsch mit den Schüler/inne/n der 6B, © Nikoline Poljski

Am Donnerstag, den 25. 02. 2016, beehrte der Schauspieler Michael Kuglitsch mit seinem Stück "Immer und überall - Alkohol und Alkoholmissbrauch" (Theater im Klassenzimmer von Johannes Flaschberger) die 6.B Klasse des BG/BRG für Slowenen.

Bereits spielend und total in seiner Rolle betrat der junge Herr, in mit Bierdosen versehener Jacke und Mütze, die Klasse und spielte die ganze Stunde mit unglaublicher Überzeugungskraft. In dem Stück behandelte er das anspruchsvolle Thema Alkohol und Alkoholmissbrauch, bei dem man für Jugendliche durch ein falsches Wort schnell bevormundend und uncool wirken kann. Jedoch gelang es ihm, den schmalen Grat zwischen Moralapostel und Trinkkumpel zu finden und dabei auch noch cool zu sein.

Die Vorstellung teilte sich auf viele verschiedene Geschichten und Charaktere, sowie deren Erfahrungen mit Alkohol auf. Da diese teilweise in der Standardsprache und teils im Dialekt erzählt wurden, wurde die Warnung vor übermäßigem Alkoholkonsum auf eine angenehme Art vermittelt.

Nach der Aufführung stand Herr Kuglitsch für Fragen bereit und man erfuhr, dass die Geschichten auf wahren Begebenheiten basierten und wie es zu dem Stück gekommen war. Alles in allem war es eine überaus gelungene und tolle Stunde.

Smolnik Marina, 6B

Die Art, wie Sie [Michael Kuglitsch] uns Jugendlichen mit den vielen verschiedenen "Figuren" und Situationen gezeigt haben, was Alkohol aus uns machen kann, hat mir gezeigt, wie leichtfertig wir mit unserer Gesundheit umgehen. (Mija K.)

In ein paar Geschichten konnte ich auch Ähnlichkeiten zu meinen Erlebnissen und Erfahrungen mit Alkohol und meinen Mitmenschen erkennen. Mir waren die vielen Auswirkungen von zu viel Alkohol, ehrlich zugegeben, auch selber nicht wirklich bewusst und sehe vieles jetzt mit ganz anderen Augen. (Theresa Z.)

Ebenso fand ich es gut, dass auch Geschichten von "Nicht- oder Wenigtrinkern" vorhanden waren. Die Person in der Geschichte trank nicht, weil es ihr einfach nicht schmeckte, war aber standhaft genug, sich nicht dem Gruppenzwang zu unterwerfen. (Marina S.)

Die Geschichte, in der jemand fast gestorben ist, weil ihm/ihr niemand geholfen hat, hat mich persönlich am meisten getroffen, da in meinem Freundeskreis Ähnliches passierte. (Sara K.)

Trotz des ernsten Themas, musste ich anfangs oft schmunzeln. Ungefähr nach der dritten Geschichte verging mir das Lachen und ich hörte immer genauer zu. Vieles aus dem Stück hat mich zum Nachdenken angeregt. Die Stunde darauf diskutierte ich auch noch mit meinen Freunden über die angesprochenen Themen. (Lina V.)

Meiner Meinung nach hat es die Perspektive zum Alkohol für viele, einschließlich mich verändert, denn so wie Sie [Michael Kuglitsch], habe auch ich mich am Ende gefragt: "Warum trinken wir eigentlich?". [...] Sie haben mich am Ende sehr inspiriert als Sie sagten: "Berausch dich, aber mit Kunst, Kultur, Sport, Liebe ... mit etwas, dass dein Herz zum Glühen bringt!" (Hana O.)

Koordination: Anna Wrienz, Nikoline Poljski